Ring(el) frei für einen Mode-Klassiker!

Streifen

We love Stripes: Coco Chanel, Pablo Picasso und Audrey Hepburn.

Manche Kleidungsstücke kommen einfach nie aus der Mode! Ein Beispiel hierfür ist das gute alte Ringelshirt, welches wirklich von allen Stilbrise-Redakteurinnen gerne und oft getragen wird. Unsere Liebe zum Streifenoberteil geht sogar so weit, dass wir des Öfteren allesamt geringelt im Museum herumlaufen. Zu Recht: Denn selbst Modeikonen wie  Coco Chanel und Audrey Hepburn sowie die Künstlerlegende Pablo Picasso liebten den zeitlosen Klassiker heiß und innig! Fair gehandelt und produziert gefallen uns die gestreiften Lieblingsteile natürlich am besten. Deshalb haben wir uns umgeschaut, was es bei den Eco-Fashion-Labels an Geringeltem zu entdecken gibt. En voilà!

Nahezu perfekt: Das Ringelshirt von TwoThirds ist eigentlich nur für Männer gedacht, doch in kleineren Größen sind die Oberteile durchaus auch für Frauen geeignet. Das Label hat seinen Sitz in Spanien und setzt sich dort auch für den Schutz von Trinkwasser ein. Das Shirt selbst wird in Zusammenarbeit mit der französischen Traditionsmarke Saint James aus recycelter Baumwolle hergestellt. We love it!

Foto: twothirds.com

Foto: twothirds.com

Stets linientreu: Die schwedische Designerin Gudrun Sjödén setzt seit 1990 auf farbenfrohe Bio-Kleidung und Öko-Mode im skandinavischen Stil. Ein Dauerbrenner in den teils ausgefallenen Kollektionen ist dabei auch das Langarm-Trikotshirt mit rundem Ausschnitt. Doch Vorsicht! Da der Klassiker aus Bio-Baumwolle in vielen verschiedenen Farben erhältlich ist, fällt die Auswahl garantiert nicht leicht!

Viele bunte Streifen bei: gudrunsjoeden.de

Viele bunte Streifen bei: gudrunsjoeden.de

Maritimer Chic für Modebewusste: Das französische Traditionslabel Petit Bateau war lange Zeit auf die Herstellung von Bekleidung und Wäsche für Babys und Kleinkinder spezialisiert. Mittlerweile hat das Unternehmen seine Produktpalette auf Erwachsenenlinien ausgeweitet. Dabei erfüllen viele der Artikel des französischen Bekleidungsherstellers Petit Bateau die human-ökologischen Anforderungen des OEKO-TEX® Standards 100. Très bien! Das Markenzeichen von Petit Bateau ist ein maritimer Look oft mit Streifenmuster in hellen Farben oder auf weißem Grund. Très Chic!

Christian Lacroix X Petit Bateau. Foto: petit-bateau.de

Christian Lacroix X Petit Bateau. Foto: petit-bateau.de

Sesamstraßen-Style: Auch Ernie und Bert sind den Streifen absolut verfallen. Die bunten Ringelpullover sind auf jeden Fall das Hauptmerkmal ihrer Outfits. Die Siebzigerjahre lassen grüßen! Wer den Look der beiden Sesamstraßenbewohner haben möchte, der wird bei Etsy fündig. Das kleine Strickmodenlabel Catwalk7 bietet handgestrickte Ernie- und Bert Pullis für große und kleine Fans an! Wir garantieren: Gute Laune gibt’s bei diesen Oberteilen gratis obendrauf!

Ob Ernie & Bet ihre bunten Pullis bei Etsy kaufen? Foto: sesamstrasse.de

Ob Ernie & Bert ihre bunten Pullis bei Etsy kaufen? Foto: sesamstrasse.de

mb

 

 

 

Schleifchen, Please!

Foto: LovelyLittlesandCo via Etsy

Foto: LovelyLittlesandCo via Etsy

Haarschleifen sind toll, originell und passen einfach zu jedem Anlass! Kein Wunder, dass Stars wie Lady Gaga, Katy Perry und Rihanna bereits mit dem entzückenden Accessoire gesichtet worden sind. Wollt ihr auch eins? Das abgebildete Schleifchen könnt ihr bei LovelyLittlesandCo im Etsy Shop bestellen. Oder ihr bastelt euch einfach eine Papierschleife, auch sehr hübsch! Eine prima Anleitung dafür gibts bei How about Orange. Pretty nice!

Foto: How about Orange

Foto: How about Orange

mb

Future Fashion mit 3 D

Nun gibt’s sogar Mode aus dem 3 D Drucker! Die Studentin Danit Peleg hat im Rahmen ihrer Abschlusskollektion eine 5-teilige Modekollektion entworfen und per 3 D Drucker zu Hause ausgedruckt. Was denkt ihr, könnte das die Zukunft der Mode sein? Immerhin entsteht durch die neuartige Herstellungstechnik kein unnötiger Abfall, da nur die Materialien verwendet und gedruckt werden, die auch wirklich für den Entwurf benötigt werden.

mb

App-solut zu Empfehlen

Foto: nachhaltiger-warenkorb.de

Foto: nachhaltiger-warenkorb.de

Unnötige Apps gibt es viele. Bereits Deichkind rappten auf ihrem neusten Album Niveau, weshalb, warum „Stern-App, Bahn-App, Tier-App, Skype-App, Wein-App, interessiert mich ’n Scheißdreck“. Doch manchmal findet sich auch etwas richtig Interessantes im App-Store! Wie zum Beispiel der „Nachhaltige Warenkorb“, der sich mit seiner Ausrichtung vor allem an Einsteiger richtet, die nun mit dem bewussten Konsum beginnen wollen. So erklärt die App beispielsweise, warum faire und ökologische Produkte für alle Beteiligten sinnvoller sind oder warum der Verzicht auf übermäßigen Fleischkonsum nicht nur der eigenen Gesundheit, sondern auch dem Klima gut tut. Doch nicht nur den absoluten Beginnern wird geholfen, auch erfahrene Konsumenten können noch viele Informationen durch den Nachhaltigen Warenkorb bekommen. Er bietet nämlich unter anderem einen guten Überblick über Siegel und eine Einschätzung der Siegel-Kriterien.

Insgesamt gibt es in der App Infos zu 16 Themenbereichen – unter anderem zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik. Der Ratgeber ist als kostenlose App für Android, iOS und WindowsPhone erhältlich. Zudem lässt er sich im Internet aufrufen oder als Broschüre bestellen.

Mehr Infos findet ihr hier: nachhaltiger-warenkorb.de

mb

Flesh Color

Da heute irgendwie TATTOO-Tag ist: Hier noch ein besonders poetisches Video aus unserer Sonderausstellung, die ihr noch bis zum 6. September besuchen könnt. Die Arbeit „Flesh Color“ stammt aus der Feder des Animationskünstlers Masahiko Adachi und haucht traditionell japanischen Tätowiermotiven Leben ein. Einfach traumhaft!

ff

Sonne, Sommer… Sonnenbrille

Endlich Sommer! Da darf die Sonnenbrille als Accessoire auf gar keinen Fall fehlen, denn neben der Haut sollten auch die Augen vor schädlicher UV-Strahlung geschützt werden. Damit euch das auch nachhaltig und mit Stil gelingt, haben wir euch fix ein paar tolle Labels zusammengestellt, die allesamt schicke Eco-Nasenfahrräder produzieren. Et voila!

1. Dick Moby
Endstation Meer? Nicht mit Dick Moby aus Amsterdam! Denn das junge niederländische Label hat sich zum Ziel gesetzt, unnützen Plastikmüll in coole Sonnenbrillen zu verwandeln. Die schicken Brillen werden nämlich allesamt aus abbaubarem Acetate hergestellt. Derzeit ist sogar eine Kollektion aus Acetate-Abfall in Arbeit. Wir sind gespannt! PS.: 10% des Gewinns gehen sogar an die Surfrider Foundation, die sich dem Schutz der Meere und Küsten verschrieben hat.

Foto: Dick Moby

Foto: Dick Moby

2. Einstoffen
Eine nachhaltige Brille aus Stein?! Trotz des Materials sind die Rock-n-Rolla – Sonnenbrillen von dem Schweizer Label Einstoffen keine Schwergewichte. Das Geheimnis: harte Schale, ein klein bisschen weniger harter Kern. Denn die Grundkonstruktion besteht aus etlichen querlaminierten Schichten FSC-Edelholz. Auf diese Holzbasis wird beim Finish eine feine Steinschicht geleimt, die der Brille ihr einzigartiges Aussehen verleiht. So bleiben die Brillen alltagstauglich und sind trotzdem nicht so massiv wie ein Felsbrocken ;-).

Foto: Einstoffen

Foto: Einstoffen

3. Papp Up
Papp up your life: Angefangen hat alles mit einem Party-Accessoire aus Pappe. Als sich die Papier-Nerdbrille ohne Gläser von Cantemir Gheorghiu in kürzester Zeit zum Kultobjekt entwickelte, begann der Designer über eine Sonnenbrillenkollektion nachzudenken. Das Ergebnis sind nun tatsächlich ultraleichte Brillengestelle aus recycelten Holzresten, die auch noch cool aussehen: Die Papp UV Poet kratzfestem Polarisationsfilter mit UV-Schutz.

Foto: Papp Up

Foto: Papp Up

mb

Das Fairphone 2 kommt!

Foto: Fairphone, CC BY-NC-SA

Foto: Fairphone, CC BY-NC-SA

Nachdem die erste Auflage des „fairen Smartphones“ restlos vergriffen ist, kommt nun bald ein Fairphone der zweiten Generation auf den Markt. Die Idee, ein nachhaltiges Handy zu produzieren, stammt von einem Unternehmen aus Amsterdam. Denn die Probleme in der Elektronikindustrie sind riesig und reichen von unmenschlichen Arbeitsbedingungen in asiatischen Fabriken bis hin zu blutigen Konflikten um seltene Rohstoffe in Afrika. Die Lieferkette für das neue Smartphone soll deshalb noch transparenter werden. Woher die Komponenten und Rohstoffe eines Fairphones stammen, zeigt euch diese interaktive Karte: free.sourcemap.com/view/10617.

Im Produktdesign soll mehr Wert auf Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit gelegt werden, wie zum Beispiel durch hochwertigere Bauteile. Wer also ohnehin vorhat, sich ein neues Smartphone zuzulegen, dem sei das Fairphone ans Herz gelegt, denn man kauft hier mit gutem Gewissen ein leistungsstarkes Dual-SIM-Smartphone.

Das Fairphone 2 wird voraussichtlich im Herbst auf den Markt kommen. Alle, die sich für einen Kauf interessieren, können sich jetzt in eine Interessentenliste eintragen, um das Unternehmen bei der weiteren Planung zu unterstützen.

Weitere Infos bekommt ihr unter: fairphone.com

mb

Der Vintage-Look hat viele Gesichter

Aus einem Herrenunterwäschekatalog der 70er Jahre via Twitter

Aus einem Herrenunterwäschekatalog der 70er Jahre via Twitter

Vintage liegt nicht nur im Trend, sondern ist auch besonders nachhaltig. Die Schätze aus vergangenen Zeiten findet man in den eigenen vier Wänden oder auf Flohmärkten und in Second Hand-Shops. Man muss sich halt nur trauen…

mb

We like Noveaux!

Foto: Katja Hentschel

Foto: Katja Hentschel

Seit dem 15. März ist das Noveaux Magazin am Start! Das erste deutschsprachige Premium Print-Magazin für vegane Mode und nachhaltigen Lifestyle richtet sich vor allem an Leserinnen, die auf tierische Produkte verzichten wollen, aber nicht auf Trends und coole Mode. Neben tollen Fashioninspirationen werden auch Beauty-Geheimnisse, kulinarische Leckerbissen und zeitgemäßes Design präsentiert. Dabei sind alle im Heft vorgestellten Produkte selbstverständlich vegan und zum größten Teil nachhaltig und fair produziert!

In unserem Interview erzählt Noveaux-Chefredakteurin Julia Akra-Laurien, wie sie auf die Idee gekommen ist, ein veganes Modemagazin zu gründen und verrät uns ihre liebsten Modetrends für 2015. Viel Spaß beim Lesen!

Julia Akra Laurien: Gründerin und Chefredakteurin vom Magazin Noveaux

Julia Akra-Laurien: Gründerin und Chefredakteurin vom Magazin Noveaux

Julia, wie bist du auf die Idee gekommen ein veganes Fashion Magazin herauszubringen?
Nach der Durchführung meiner ersten Anti-Pelz-Kampagne hatte ich einen dringenden Wunsch: Ich wollte etwas in der Modewelt ändern.

Ich wollte zeigen, dass man keine Abstriche manchen muss, wenn man auf Tierleid verzichtet. Das Mittel dazu war eben ein Printmagazin – das erste für vegane ode und nachhaltigen Lifestyle.

Außerdem fiel mir auch auf, dass ich so ein Magazin vermisst habe – denn beim Durchblättern von herkömmlichen Magazinen habe ich auf jeder dritten Seite Schnappatmung bekommen.

Und warum habt ihr die Print-Magazin Variante gewählt, es gibt ja auch viele Blogazine und andere Online-Formate…
Das stimmt, aber ich glaube an Print. Vor allem im Bereich Fashion. Ich finde, es muss auch ein Magazine für vegane Mode am Kiosk gegen, sonst ist es eins von vielen Online-Formaten.

Mich würde auch noch interessieren, wie ihr auf die tollen Ideen und Beiträge kommt, die im Magazin präsentiert werden.
Den Großteil hab ich schon eine Weile im Hinterkopf, der Rest kommt als Vorschläge von den Redakteuren. Ich halte immer Augen und Ohren offen, lese viel, mit in vielen Gruppen auf Facebook unterwegs und sehe, was die Leute beschäftigt. 

Du hast doch sicher auch noch einen persönlichen Fashion-Tipp für uns :-).
Momentan stehe ich sehr auf das Hamburger Label Jan N June, mag aber auch Glimpse und People Tree sehr gerne.

Jan N June finde ich auch richtig toll! Was ist mit den Modetrends für 2015: Was kommt? Was bleibt? Was geht?
Immer noch angesagt: Crop Tops, High Waist, Army Look, Kimono-Style, runde Sonnenbrillen, Plateauschuhe. Eigentlich ist für jeden etwas dabei :-)

Stimmt! Eine runde Sonnenbrille habe ich mir auch schon gekauft. Was ist denn dein aktuelles Lieblingskleidungsstück?
Meine Tencel-Bluse im Kimono-Schnitt von L’Herbe Rouge

Eine letzte Frage habe ich noch: Vegane Bekleidung bedeutet ja, dass keinerlei Produkte von Tieren bei der Herstellung verwendet werden. Nicht automatisch inbegriffen sind darin faire Herstellungsbedingungen oder die Verwendung von ökologischem Material. Wie ist das beim Noveaux Magazin?
Das stimmt, das verwechseln leider viele. Unsere Devise lautet: 100 Prozent vegan und so fair und nachhaltig wie möglich.

Vielen Dank für das nette Interview liebe Julia!

PS.: Der Name Noveaux setzt sich aus dem englischen “No” und dem französischen “Veaux” (Kälber) zusammen.

PPS.: Noveaux gibt es auch online! Hier findet ihr aktuelle Beiträge und alles außerhalb der Print-Version.

mb