Çok güzel!

Foto: laura-goodall.wix.com

Wir wollen Strand! Foto: laura-goodall.wix.com

Çok güzel – das ist türkisch und bedeutet sehr schön oder entzückend. Es beschreibt perfekt unser neues Must-have für viele Gelegenheiten – die Tücher von TOMMY TOWELS. Sie machen nicht nur heiße Urlaubstage am Strand mit ihren leuchtenden Farben noch schöner, sondern verbreiten auch in der Sauna, beim Sport oder im Park gute Laune und Sommerfeeling. Die Tücher, traditionell im türkischen Dampfbad Hamam getragen, sind wendig, leicht, trocknen schnell und werden mit der Zeit sogar immer weicher. Anbieter für die sogenannten „Peshtemals“ gibt es viele, aber das besondere der TOMMY TOWELS: Sie sie sind in den Farben Koralle, Grün, Marineblau, Pink und Türkis erhältlich und werden so zum trendiges Mode-Accessoire. Außerdem bestechen sie mit ihrem nachhaltigen Material aus 100 % türkischer Premium-Baumwolle ohne Chemikalien, synthetische Farben oder Pestizide – also ein durch und durch natürlicher Hingucker. Na, wenn das mal keine super Sache ist!

Foto: tommytowels.com

Schwer zu übersehen: die knalligen TOMMY TOWELS. Foto: tommytowels.com

lp

Multitalent mit Stil

Melike trägt eine tolle Kombi aus schwarz/weiß und bunt! Foto: Lisa Notzke

Melike trägt eine tolle Kombi aus schwarz/weiß und bunt! Foto: Lisa Notzke

Dürfen wir vorstellen? Unsere Stilbrise-Redakteurin Melike ist ein echtes Allroundtalent! Sie legt mit ihren Outfits jeden Tag aufs Neue einen stilsicheren Auftritt hin und beweist pures Organisationstalent. In ihrem Job als freie Mitarbeiterin hier im MKG schreibt sie für unseren Blog unter dem Kürzel mb jeden Tag über spannende Themen rund um nachhaltige Mode und weltbewussten Lifestyle. Nebenbei ist sie auch noch erfolgreiche Galeristin und rund um die Uhr mit tollen Ausstellungs-Projekten für ihre Galerie Melike Bilir in der Admiralitätsstraße beschäftigt. Dabei kümmert sie sich um die gesamte Planung, von der Auswahl von Themen und Künstlern über die Organisation und Einrichtung bis hin zur Eröffnung der Ausstellung. Das alles bekommt sie scheinbar mühelos unter einen Hut und macht dabei immer eine gute Figur. Weil wir sie dafür so bewundern, stellen wir sie euch heute vor und haben auch an sie ein paar Fragen zum Thema Mode. Bühne frei für unsere wunderbare Kollegin!

Melike, erst mal wollen wir mehr über dich erfahren. Wie bist du auf die Idee gekommen, deine eigene Galerie zu eröffnen?
Die Idee für eine Galerie kam schon während meines Kommunikationsdesign-Studiums hier in Hamburg. Ich hatte mit einem Freund große Atelierräume hinter der großen Bergstaße gemietet, in der wir ursprünglich selbst arbeiten wollten. Wir haben sie letztendlich aber kaum genutzt, also fingen wir an, dort Ausstellungen mit Werken von Freunden zu machen. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich damit nicht mehr aufhören konnte. 2010 habe ich dann meine erste eigene Galerie eröffnet. Nach drei Umzügen bin ich dann im Galerienhaus in der Admiralitätsstraße gelandet.

Wow, das ist eine tolle Geschichte! Nach welchen Kriterien suchst du dir denn die Künstler und Themen für deine Galerie aus?                                                                          
Rauminstallationen und Zeichnungen sind Hauptaugenmerk meiner Ausstellungen. Ansonsten lerne ich oft Künstler über andere Künstler und Ausstellungen kennen, dort lasse ich mich inspirieren. Derzeit versuche ich, mich eher international zu orientieren. Zum Beispiel läuft bei mir gerade die Ausstellung ширина 126 ± 2 см. der georgischen Künstlerin NINO KVRIVISHVILI.

Nun zum Thema Mode. Wie würdest du deinen eigenen Stil beschreiben?
Mein Motto ist: alles geht, nichts muss. Ich ziehe mich immer je nach Situation und Laune an.

Du trägst einen sportlichen Muster-Mix, die Schuhe sehen toll dazu aus! Warum hast du dich heute für diesen Look entschieden?
Ganz einfach, das Outfit ist total bequem! :D

Welches ist dein absolutes Lieblings-Kleidungsstück, auf das du nie mehr verzichten möchtest?
Hm gute Frage… Mein schwarzer Schal?!

Und woher holst du dir Inspiration für deine Outfits?
Teils aus Zeitschriften, am liebsten aus der italienischen Vogue, teils von Freunden. Beatrace Oola von Africa Fashion Day Berlin ist zum Beispiel eine abolute Style-Queen! Den Stil von Friederike, meiner Stilbrise-Kollegin mag ich auch sehr gern! Derzeit tauschen wir deshalb auch ab und zu Kleidungsstücke.

Nenne uns drei deiner Lieblingslabels und den Grund, warum gerade diese.
Im Moment mag ich (von den großen Labels/Designern): Balmain, Balenciaga & Isabel Marant. Das wechselt allerdings auch von Zeit zu Zeit.

Mit welcher Mode-Ikone würdest du dich am liebsten zum Shoppen treffen?
Mit Alexander McQueen – im Modehimmel ;-)

Welchen Trend würdest du als größten Flop bezeichnen?
Überlange Schlaghosen!!!

Eine Frage noch: Sneaker oder Schnieker?
Ich bin da nicht so festgelegt. Es kommt immer auf meine Laune und den Anlass an!

lp

ID Magazin – Die Moral von Kunstpelz

Foto: thehouseofhandmade.com

Foto: thehouseofhandmade.com

Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen: Der Herbst macht sich langsam wieder bemerkbar und lässt uns frösteln. Es wird Zeit, wider Willen die dicken Herbst- und Winterklamotten aus den hintersten Ecken unserer Schränke zu kramen. Viele werden dabei auf Kleidungsstücke aus dem vielleicht meist umstrittensten Material der Modebranche stoßen – Pelz. Tierschützer protestieren schon seit Jahrzehnten gegen echten Pelz, wofür Tiere gezüchtet und getötet werden, und fordern dazu auf, stattdessen auf Kunstpelz umzusteigen. Doch ist Kunstpelz moralisch tatsächlich besser vertretbar als gezüchteter Pelz? Damit hat sich das ID Magazin in dem Artikel „Die Moral von Kunstpelz“ auseinandergesetzt: Denn Kunstpelz sei nicht nur ein Modestatement, sondern auch ein politisches. Damit soll ein der Ästhetik übergeordnetes moralisches Konsumverhalten präsentiert werden. Aber: Kunstpelz gilt als schlecht für die Umwelt und für die Gesundheit der Menschen – gerade Pelzhändler betonen dies immer wieder und sagen: „Pelze sind grün!“. Denn Pelz sei eine „natürliche Faser, die biologisch abbaubar ist, aus einer erneuerbaren Ressource stammt, wenn die Tiere richtig gehalten und gefangen werden, und die den einheimischen Unternehmern nutzt“. Tierschützer hingegen argumentieren mit dem Energieverbrauch, der bei der Produktion eines echten Pelzmantels 15 Mal so hoch sei wie bei der eines Kunstpelzes. Beide Parteien bekriegen sich also gegenseitig und beziehen sich dabei auf fragwürdige Studien, die sie selbst in Auftrag gegeben haben.

Foto: thehouseofhandmade.com

Foto: thehouseofhandmade.com

Letztendlich muss sich also jeder selbst seine Meinung dazu bilden und entscheiden, welche Art von Pelz er moralisch vertreten kann. Wir finden auch: Weder Tiere noch die Umwelt sollten unter der Produktion von Pelz-Kleidung leiden. Deshalb sollte ein Teil aus Pelz – egal ob synthetisch oder gezüchtet – die Ausnahme im Kleiderschrank bleiben. Schließlich gibt es viele alternative Stoffe und Materialen für Kleidung, bei der wir kein schlechtes Gewissen haben müssen und ein faires Konsumverhalten garantiert ist.

Mehr zu dem Thema erfahrt ihr in dem ausführlichen Bericht vom ID Magazin.

lp

Foto: interview.de

Foto: interview.de

Blitzlichtgewitter im Museum

Wer schon immer mal á la Kate Moss vor einer professionellen Kamera stehen wollte und gleichzeitig Stil beweist, hat jetzt die Chance dazu! Am Sonntag sind Stilbrise-Fotografin Lisa und Interviewerin Julia erneut auf der Suche nach neuen Gesichtern, die ganz genau wissen, wie sie sich und ihr Outfit in Szene setzen! Kommt einfach ins MKG, sammelt neue Eindrücke in der Ausstellung „Fast Fashion“ und lasst euch anschließend zum Thema faire Mode interviewen und in einer tollen Location ablichten! Wir sind gespannt und freuen uns auf euch!

lp

DIY – Alphabet-Kettchen

Foto: ispydiy.com

Foto: ispydiy.com

A,B,C … Da wir große Fans von individueller Mode und Accessoires sind, hat uns dieses süße Alphabet-Kettchen fürs Handgelenk sofort in seinen Bann gezogen! Egal ob der eigene Name, der eines lieben Menschen, die Lieblingsstadt, das Haustier oder einfach ein bedeutsames Wort – mit der Anleitung auf dem DIY-Blog „I SPY DIY“ der New Yorkerin Jenny könnt ihr euch ganz schnell und einfach euer eigenes Armband mit eurer ganz persönlichen Note selbst machen! Ein Besuch beim Baumarkt oder in einem Bastelladen und ein wenig Fingerspitzengefühl reichen aus, schon habt ihr ein zeitloses Accessoire, das zu jedem Look passt. Welche Materialien ihr braucht und die genauen Schritte findet ihr auf: ispydiy.com. Das Wochenende bietet sich perfekt dazu an, das neue Teil direkt auszuführen und Bewunderung zu ernten!

Foto: ispydiy.com

Foto: ispydiy.com

lp

Erfolg macht sexy – und ist fair!

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Foto: grazia-magazin.de

Schon im Studium an der Akademie für Mode und Design AMD München feierte die Nachwuchsdesignerin Lilly Ingenhoven erste Erfolge – ihr wurde der „AMD Best Graduate Fashion Award“ von Modegrößen wie Luca Strehle und Michael Sontag verliehen und ihre Bachelorarbeit wurde vom Goethe Institut für die Prag Fashion Week im Oktober 2013 gewählt. Nachdem sie erfolgreich für Labels wie Allude, Escada und Talbot Runhof arbeitete, erfüllte sie sich Ende 2013 ihren großen Traum: Die Gründung des eigenen Labels LILLY INGENHOVEN. In ihren Kollektionen überzeugt sie nicht nur uns mit einer Mischung aus modernem Minimalismus und femininer Eleganz, die durch klare Silhouetten und klassische Farben besticht. Und damit nicht genug! Die Jung-Designerin hat nicht nur Stil und begnadetes Talent, sie legt auch höchsten Wert auf qualitativ hochwertige Materialen und faire Produktionsbedingungen. Seit drei Saisons produziert sie ausschließlich in Deutschland! Damit zeigt die talentierte Münchnerin, dass Erfolg und Weltbewusstsein sich perfekt vereinen lassen. Wir sind begeistert und sagen: Chapeau!

lp

 

Gegensätze ziehen sich an!

Bunte Kombi aus Mustern und Comics! Foto: Lisa Notzke

Bunte Kombi aus Mustern und Comics! Foto: Lisa Notzke

Maria und Roman sehen Mode als Phänomen und haben ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Beide mögen es sportlich und praktisch am liebsten. Während Roman sein sportliches Outfit heute mit einem knalligen Comic-Shirt kombiniert, hat Maria als Kontrast ein niedliches Kleid mit Blumenmuster gewählt. Wir finden, diese Kombis kann man zu jeder Gelegenheit gut tragen! Die beiden kommen aus Russland – gerade haben sie Sommerurlaub und machen eine zweiwöchige Europatour mit Zwischenstopp in der schönen Stadt Hamburg. Da darf auch ein bisschen Kultur natürlich nicht fehlen! Maria schreibt ihre Magisterarbeit über Mode und hat über die Website von der Ausstellung erfahren, weshalb sich das MKG als perfekter Ort dafür anbietet. Als Vegetarier sind sie vor allem ganz begeistert von der nachhaltigen Lederalternative im „Slow Fashion“-Bereich! Uns freut es natürlich, dass die beiden Weitgereisten sich hier so wohl fühlen.

lp

Zeitlose Schönheit

Eine Frau von Welt! Foto: Ulla Deventer

Eine Frau von Welt! Foto: Ulla Deventer

Echter Stil hat nichts mit dem Alter zu tun! Das beweist diese beeindruckende Frau, mit der wir am liebsten direkt einen Kaffee trinken gegangen wären. Sie war auf der ganzen Welt unterwegs und hat unter anderem in England, Kanada, Saudi Arabien und Südafrika als Krankenschwester gearbeitet. Weil sie als junge Frau während des Krieges nicht studieren konnte, hat sie ihr Abitur in einer Abendschule nachgeholt und 2008 ihr Seniorenstudium der Islamwissenschaften abgeschlossen – dieses Jahr ist sie 80 Jahre alt geworden. Aktuell arbeitet sie ehrenamtlich im Café „Why not“ und unterrichtet Flüchtlinge. Für uns ist sie ein großes Vorbild und eine echte Lady! Die Hamburgerin Margret weiß, wie sie mit passenden Accessoires ihren Look unterstreicht – heute trägt sie zu ihrem lässigen schwarzen Kleid eine ausgefallene Kette, die sie in Saudi Arabien erstanden hat.

Margret, du hast schon viele Erfahrungen mit Mode gemacht. Was ist deine größte Mode-Inspiration?                                                                                                                                                                                                                              Das Klima. Dadurch, dass ich in so vielen unterschiedlichen Ländern gelebt und gearbeitet habe, musste ich meinen Stil immer an neue Temperaturen anpassen. Außerdem habe ich mich von den Frauen dort inspirieren lassen – es waren schließlich ganz andere Kulturen als in Deutschland.

Welches Kleidungsstück oder Accessoire ist meist der wichtigste Teil deines Looks?
Mein Hut! Ich werde viel zu häufig darauf angesprochen…

Welchem Trend der letzten Jahrzehnte würdest du nie wieder folgen?
Ich würde generell keinem Trend mehr folgen. Meiner Meinung nach kann jeder das tragen, was er/sie will und worauf er/sie Lust hat. Das macht einen individuellen Stil doch erst aus.

lp

Schmuckes Outfit

Foto: Ulla Deventer

Bunte Shorts: Jetzt knallt’s! Foto: Ulla Deventer

Bunt, luftig und sportlich – das beschreibt am besten den Stil, für den sich Katharina heute entschieden hat. Die bunte Hose der Schmuckdesignerin aus Wien ist ein echter Eyecatcher. Auch wenn wir es uns gar nicht vorstellen können, war ihre Stilsicherheit für Kleidung und Schmuck laut ihr allerdings nicht immer gegeben – als ihre größte Modesünde der letzten Jahre bezeichnet sie Tattooketten.

Katharina, du trägst deine selbst designten Ohrringe. Was ist dir bei Mode und Schmuck wichtig?
Beim Schmuck gibt es die gleiche Problematik wie bei der Mode auch. Viele Konzerne lassen in anderen Ländern produzieren, weil es dort billiger ist und schneller geht. Das kommt für mich als Schmuckdesignerin nicht in Frage – ich produziere im eigenen Land.

Wo findest du die besten Kleidungsstücke? Hast du einen Geheimtipp?
Ich gehe nicht bewusst shoppen, sondern stolpere über Einzelteile.

Muss in guten Stil viel Geld investiert werden?
Nein, meiner Meinung nach nicht.

lp

Der Sommer Rockt!

Foto: Ulla Deventer

Im Sommer macht Gloria gerne blau! Foto: Ulla Deventer

Gloria mag es maritim! Das sieht man sehr gut an ihrem sommerlichen Look, der durch den petrol-farbenen Rock kombiniert mit einer süßen Fisch-Brosche ein richtiger Hingucker ist. Die Studentin aus Pforzheim studiert Accessoire Design und schreibt gerade an ihrer Bachelor-Thesis über die Konsum- und Überflussgesellschaft. Da kommt ihr ein Besuch in der Ausstellung „Fast Fashion“ des MKG genau recht, um weitere Eindrücke und Informationen zu sammeln. Dass sie dafür diesen weiten Weg mach Hamburg auf sich genommen hat, finden wir natürlich toll!

Woher holst du dir Inspiration für deine Outfit-Wahl?
Meine größte Mode-Inspiration ist tatsächlich die Musik. Den Stil der Band Skip & Die finde ich zum Beispiel klasse – er ist unkonventionell und verrückt genauso wie ihre Musik. Außerdem lasse ich mich automatisch viel durch die Recherche für mein Studium inspirieren. Das ist etwas, dass bei mir unterbewusst stattfindet.

Welches Kleidungsstück oder Accessoire ist meist der wichtigste Teil deines Looks?
Auf jeden Fall die Schuhe und Tasche! Sie vollenden das ganze Outfit erst und entscheiden über Top oder Flop. Nichts ist schlimmer, als ein Look, der zusammengewürfelt wirkt. Ich fühle mich erst wohl, wenn alles aufeinander abgestimmt ist.

Was ist dein Albtraum von Ökomode?
Diese schrecklichen weiten Wallawalla-Kleider und -Oberteile in komischen Farb- und Musterkombis… Klar, ich mag es gerne farbig und gern auch mal verrückt. Aber sowas geht eindeutig zu weit und hat meiner Meinung nach nichts mehr mit gutem Stil zu tun!

lp