Mythos Chanel

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Mythos Chanel
Ausstellung vom 28. Februar bis 18. Mai im Museum für Kunst und Gewerbe

Sie ist selbstbewusst, unabhängig und geschäftstüchtig: Coco Chanel ist viel mehr als eine Mode-Ikone. Sie revolutioniert zu Beginn des 20. Jahrhunderts die weibliche Kleidung, indem sie sie schlicht und bequem macht. Sie adelt das „Kleine Schwarze“ und kreiert das Kostüm, das seitdem ihren Namen trägt. Mit großem Weitblick lanciert sie in den 1920ger Jahren ihr eigenes Parfüm und vervollständigt die marke Chanel mit passendem Modeschmuck. Die Ausstellung zeigt neben 70 Original-Kreationen und zahlreichen Adaptionen Modelle von Karl Lagerfeld, der seit 1983 die Tradition des Hauses Chanel dem Zeitgeist gemäß interpretiert.

Führungstermine und weitere Events findet ihr hier und in unserem Kalender .
Den Flyer zum Rahmenprogramm könnt ihr euch hier downloaden.

Programm

Öffentliche Führungen

Sonntag, 2. März 2014, 15 Uhr
Donnerstag, 6. März 2014, 15 Uhr
Samstag, 15. März 2014, 15 Uhr
Mittwoch, 19. März 2014, 12.30 Uhr
Sonntag, 23. März 2014, 14 Uhr
Sonntag, 30. März 2014, 12 Uhr
Donnerstag, 3. April 2014, 19 Uhr
Samstag, 12. April 2014, 15 Uhr
Sonntag, 27. April 2014, 12 Uhr
Donnerstag, 8. Mai 2014, 19 Uhr
Sonntag, 18. Mai 2014, 12 Uhr

Sonntagsfokus

Kuratorenführung mit Angelika Riley, Sammlung Mode und Textil,
Sonntag, 6. April, 12 Uhr

Little black pieces

Im Ausstellungsflur könnt ihr euch selbst modisch verwandeln: die „Little black pieces“ fordern zum An- und Umziehen auf. Die abstrakten Kleidungsstücke aus Neopren und euer Einfallsreichtum im Umgang damit geben dem Mythos des „Kleinen Schwarzen“ eine neue Dimension.
Teilt eure Stylingideen mit uns und der Welt. Verwendet bei Instagram den Tag #stilbrise oder mailt uns eure Fotos an hallo@stilbrise.de
Die „Little black pieces“ wurden exklusiv für die Ausstellung von Doris Pause entworfen.

Schmucke Stücke – DIY-Workshop mit Etsy

Coco Chanel prägt den Begriff „Modeschmuck“, indem sie Schmuck passend zu ihren Kollektionen entwirft und dabei auf teure Edelmaterialien verzichtet. Längst ist Modeschmuck etabliert und eine beliebte Spielwiese für Designer und Hobby Gestalter. Zusammen mit der Online-kreativ-Plattform Etsy und Hamburger Designerinnen kreiert ihr an zwei Workshopterminen eure eigenen Schmuckstücke.

So, 23. März 2014, 11-13 Uhr
Do, 10. April 2014, 19-21 Uhr
Anmeldung bis 20.März bzw. 6. April unter chanel@mkg-hamburg.de.
PS: Der Workshop kostet nichts extra, sondern ist im Museumseintritt inbegriffen.
Das Material bringen die Etsy-Designerinnen mit. Yeah!

Mode Hautnah – Ein Atelier-Rundgang mit Irina Rohpeter

Drei Hamburger Modedesignerinnen gewähren am Samstag, den 5. April von 14 bis 17 Uhr den Besuchern einen Nachmittag lang exklusive Einblicke in ihre Arbeitsweise und Gestaltungswelt mit anspruchsvollen Kollektionen jenseits des Mainstreams. Sie öffnen ihre Ateliers und diskutieren mit euch vor Ort über Original und Adaption, Person und Persönlichkeit, Regel und Stil und andere Modemythen. Geführt und moderiert von Irina Rohpeter besucht ihr die Ateliers von Katharina Hovman, Tonja Zeller und Irina Rohpeter.
50 Euro pro Person (inkl. Shuttle, Getränke, Snack und Infopaket)
Anmeldung bis 30. März unter chanel@mkg-hamburg.de

Filmmatinee: Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft

Am Sonntag, den 16. März 2014 um 12 Uhr präsentiert das Savoy-Filmtheater das schillerne Leben der jungen Gabrielle „Coco“ Chanel mit Audrey Tautou auf der großen Leinwand.
Der Eintritt kostet 8 Euro (inkl. Glas Prosecco)
Karten gibt es direkt im Savoy Filmtheater (Steindamm 54) und auf der Website.

Alle Informationen findet ihr auch in unserem Rahmenprogramm-Flyer zum downloaden.

Das MKG

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Foto: Marcelo Hernandez

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz / direkt am Hauptbahnhof
20099 Hamburg
Tel: 040/428134-880
service@mkg-hamburg.de
mkg-hamburg.de
facebook.de/MKGHamburg

Öffnungszeiten
Di-So, 10-18 Uhr
Do, 10-21 Uhr

Eintritt
10 Euro, ermäßigt 7 Euro
bis unter 18 Jahren freiFür die Ausstellungen Mythos Chanel bei uns im MKG und Feuerbachs Musen – Lagerfeld Models in der Hamburger Kunsthalle ist ein Kombiticket für nur 18 Euro, ermäßigt 10 Euro, erhältlich. Das Tickets ist nur gültig für den Besuch beider Ausstellungen am selben Tag.

Das MKG
Mit rund 500.000 Objekten aus 4.000 Jahren ist das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg eines der führenden Museen für Kunst und Design in Europa. Das MKG bietet auf über 10.000 Quadratmetern hochkarätige Sammlungen von der Antike bis zur Gegenwart, die den europäischen, islamischen und fernöstlichen Kulturraum umfassen. Die Vielseitigkeit und Qualität der Bestände ermöglicht spannende Bezüge zwischen Epochen und Kulturen, Vergangenheit und Gegenwart. Darüberhinaus machen spektakuläre Sonderausstellungen und zahlreiche Projekte zu zeitgenössischen Diskursen das MKG zu einem der beliebtesten Museen Hamburgs.

Die Modesammlung
Sie umfasst mehr als 10.000 Einzelteile an Damen-, Herren- und Kindergarderobe einschließlich Wäsche und Accessoires. Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung der zunächst höfischen und großbürgerlichen Kleidung ab der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zu den Moden und Stilen der heutigen Zeit. Neben Haute Couture und Prêt-à-Porter namhafter internationaler Designer wie Christobál Balenciaga (1895-1972), Yves Saint Laurent (1936-2008) und André Courrèges (*1923) sind auch deutsche Modeschöpfer wie Wolfgang Joop (*1944) mit ihren Kreationen vertreten. Das japanische Modedesign der letzten dreißig Jahre, darunter Modelle von Issey Miyake, wurde durch Ankäufe und Schenkungen zu einem Schwerpunkt der Sammlung. Ebenso ist der Bereich der Avantgardemode der letzten zwanzig Jahre kontinuierlich erweitert worden. Beispielhaft sind hier die Entwürfe des Belgiers Martin Margiela (*1957) als Vertreter der Antwerpener Schule und des Briten Alexander McQueen (1969-2010) zu nennen. Beide nahmen nachhaltig Einfluss auf die Entwicklungen des internationalen Modedesigns.

Durch Kleidungsbeispiele anderer Epochen, Kulturkreise und Traditionen, z.B. frühchristliche Tuniken , ostasiatische Gewänder, kirchliche Ornate und Trachten ist die Sammlung mit weiteren Abteilungen des Museums eng verbunden. Da die lichtempfindlichen Textilien bei einer dauerhaften Präsentation Schaden nehmen würden, ist die Modesammlung regelmäßig in Sonderausstellungen und wechselnden Präsentationen zu sehen.